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Kommunale Wärmeplanung

Die Stadt Monheim hat gemeinsam mit den Gemeinden Daiting, Rögling und Tagmersheim die Lechwerke und ihren Partner digikoo mit der Erstellung eines kommunalen Wärmeplans beauftragt, um eine klimafreundliche Wärmeversorgung für die rund 8.000 Einwohner zu entwickeln.

Die LEW arbeitet hierbei mit dem Partner digikoo zusammen. Dieser bringt umfangreiche Planungs- und Simulationstools ein, die eine umfassende Visualisierung der zentralen und dezentralen Wärmeversorgung ermöglichen. Durch die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen können modellbasierte Szenarien entwickelt und eine Basis für eine umfassende Klimawendestrategie über verschiedene Sektoren hinweg geschaffen werden.

Auf dieser Seite werden je nach Projektfortschritt die Ergebnisse präsentiert und stehen der Öffentlichkeit zum Download zur Verfügung.

 

Weiterführende Informationen finden Sie u.a. auf der Homepage der LEW und des bayerischen Ministeriums.

https://www.lew.de/fuer-kommunen/kommunale-waermeplanung

https://www.stmwi.bayern.de/energie/energiewende/kommunale-waermeplanung-in-bayern

Wärmewende

Die Stadt Monheim und die Gemeinden Daiting, Rögling und Tagmersheim beauftragen die LEW und den Partner digikoo mit der Erstellung eines kommunalen Wärmeplans

  • Bestandsanalyse ist gestartet
  • Konzept soll für fast 8.000 Einwohner Optionen für die Wärmewende aufzeigen

Die Lechwerke (LEW) und deren Partner digikoo GmbH erstellen gemeinsam für die Stadt Monheim sowie die Gemeinden Daiting, Rögling und Tagmersheim einen kommunalen Wärmeplan.

Die kommunale Wärmeplanung bildet die Grundlage für die Wärmewende. Die Wärmeversorgung ist heute für einen erheblichen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich, sei es durch Prozesswärme in Industrie und Gewerbe oder durch Heizungen in Wohngebäuden und kommunalen Einrichtungen. Städte und Gemeinden in Deutschland sind gesetzlich dazu verpflichtet, einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Er soll Orientierung darüber geben, wie öffentliche Gebäude und Privathaushalte in Zukunft klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können.

LEW-Projektleiter Sebastian Sperner erläutert den umfassenden Ansatz, den die LEW bei der Wärmeplanung verfolgt: „Die LEW zeichnet aus, dass wir Energieversorgung als Ganzes betrachten - also Strom, Mobilität und Wärme zusammendenken. Zudem verfügen wir über langjährige Erfahrung im Betrieb von Wärmenetzen. So können wir effiziente und nachhaltige Lösungen für die Kommunen aufzeigen.“ Die Kooperation zwischen der LEW AG und der digikoo GmbH ermöglicht es, modellbasierte Szenarien praxisnah einzuordnen und bereits heute zentrale Bausteine für eine sektorübergreifende Wärmeversorgungsstrategie zu definieren. In den kommenden Monaten erfolgt zunächst die Datenerhebung, gefolgt von einer Akteursbeteiligung.

Auch die Information und Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ist Teil des Projekts: Begleitend werden aktuelle Ergebnisse über die Homepage zur Verfügung gestellt. Die beteiligten Kommunen werden zusätzlich voraussichtlich im vierten Quartal 2026 eine Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung durchführen.

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